NO LAGER – BREAK ISOLATION – Konferenz in Göttingen

Hervorgehoben

Die praktische  Solidarität in den Alltagskämpfen war der Schwerpunkt der Konferenz.

Community for all hat die Gelegenheit genutzt, sich weiter zu vernetzen
und Kämpfe zu verbinden. Erfreulich ist, dass sich das bundesweite Netzwerk für Bürger*innenasyl auch in Göttingen getroffen und eine weitere Zusammenarbeit vereinbart hat.

Pressemitteil: hier downloaden

 

 

Nächste Veranstaltung von community for all

Hervorgehoben

Im Rahmen der Kneipenabende in der Oetinger Villa folgt am 05.05.22 die Veranstaltung Antira Notfalltelefon mit Aktivist*innen von damal.

Das antirassistische Notruf- und Infotelefon wurde 1991 in Frankfurt als
Reaktion auf rassistische Übergriffe auf Geflüchtete und Migrant*innen
gegründet. An der unmittelbaren Organisierung des Telefons beteiligten
sich 120 Aktive und über die daran geknüpften Telefonketten konnten
Hunderte Menschen erreicht werden.

Wir berichten aus unseren Erfahrungen mit dem Notruftelefon, was alles
unternommen wurde, um den rassistischen Übergriffen und Pogromen
entgegenzutreten und der Notwendigkeit zur damaligen Organisierung.

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen!

Donnerstag 5.Mai 2022 20.30 Villa Darmstadt
Kranichsteiner Str. 81, 64289 Darmstadt

Abschiebung droht?

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Was tun, wenn die Abschiebung droht?

Wir, Community for all, haben dazu eine Informationsbroschüre herausgebracht. Sie richtet sich an Personen ohne sicheren Aufenthalt in Deutschland und deren Unterstützer*innen. Ihr könnt sie hier downloaden. Mehrere Exemplare können bei uns auch bestellt werden

Power über die Mauer -„KNASTBEBEN“

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Sonntag, den 06.03.22 um 14 Uhr

Demonstration und Knastkundgebung – Knastbeben – vor dem hessischen Abschiebeknast in Darmstadt Eberstadt, Marienburger Str. 78.

Europa baut immer neue Mauern. An den Grenzen erfrieren Geflüchtete, in Griechenland werden sie widerrechtlich zurück in die Türkei geschoben oder sogar einfach ins Meer geworfen, das Mittelmeer ist weiterhin die tödlichste Fluchtroute. 165 Menschen sind seit Jahresanfang auf dieser Route bereits gestorben oder Vermisst (Quelle: IOM)

Jede Woche gibt es eine oder mehrere Charter-Abschiebungen, nahezu täglich werden Menschen aus ihrem Lebenszusammenhang gerissen und in Länder abgeschoben, in denen sie nicht sein wollen. Aus den unterschiedlichsten Gründen: Verfolgung, Folter, Armut, Perspektivlosigkeit, Krieg, usw.

Der Abschiebeknast in Eberstadt ist Teil dieser Abschiebe-Industrie, der menschenverachtenden und rassistischen Diskriminierung von Menschen ohne deutschen Pass.

Seit seinem Bestehen kämpfen wir gegen diesen Knast und für die Freilassung der dort Eingesperrten.

Wir haben wieder verstärkt Kontakt zu den Gefangenen, können manchmal sogar Freilassungen erreichen. Zuletzt gab es einen Hungerstreik im Abschiebeknast und Frau T. konnte so ihre Freilassung erkämpfen.  Die Gefahr ihrer Abschiebung ist aber  noch nicht gebannt.

Jeden Monat finden Sammelabschiebungen nach Pakistan statt, oft sind die Menschen kurz davor einen gesicherten Aufenthalt zu erreichen.

Gegen diese Zustände wollen wir erneut unseren Protest auf die Straße tragen, wir wollen den Inhaftierten unsere Solidarität vermitteln mit Redebeiträgen, Musik und persönlichen Botschaften in den und aus dem Knast.

KOMMT ZAHLREICH, BRINGT FREUND*INNEN UND FAMILIE MIT!!!

Power durch die Mauer – bis sie bricht!

Abschiebehaft abschaffen

Für Bewegungsfreiheit

Gleiche Rechte für alle

Gegen Rassismus und Entrechtung

Russische Frau aus der Abschiebehaft entlassen

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Am Mittwoch, den 16. Februar wurde eine russische Frau, welche seit 37 Tage im Darmstädter Abschiebegefängnis inhaftiert war, nach einer erfolgreichen Haftbeschwerde ihres Rechtsanwalts entlassen.

Die Frau ist 2016 gemeinsam mit ihrer Mutter aus Russland vor ihrem gewalttätigen Ex-Ehemann geflüchtet. Die beiden  lebten dann im mittelhessischen Gladenbach bis die Tochter  inhaftiert wurde. Die kranke Mutter war auf die Pflege ihrer Tochter angewiesen. Hierüber hat die Frankfurter Rundschau erstmals am 27. Januar berichtet. Über die gesamte Haft befand sich die Betroffene im Hungerstreik. Darüber, dass sich hierdurch ihr Gesundheitszustand massiv verschlechtert hat, sind sich alle mit ihr in Kontakt stehenden Personen und Unterstützungsgruppen einig. Bestätigt wird dies durch ein medizinisches Gutachten einer externen Ärztin, welches die haltlosen Aussagen der Polizei entkräftet, laut denen bei der Betroffenen keine gesundheitlichen Beschwerden festzustellen wären. Erneut zeigt dieser Fall, dass Behörden ihren Pflichten zur einzelfallbezogenen Überprüfung in der Entscheidung über Anträge auf eine Aufenthaltserlaubnis nicht nachkommen. Stattdessen wird versucht, betroffene Personen um jeden Preis abzuschieben. Dieses Vorgehen ist das Produkt einer rassistischen und menschenfeindlichen Politik, die darauf ausgelegt ist Schutz suchende Menschen abzuschrecken, statt ihnen einen sicheren Zufluchtsort zu bieten.
„Wir fordern die umgehende Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für die betroffene Person und einen Wandel in der Praxis der zuständigen Behörden, die den rechtlichen Anforderungen nachkommen“, so Thorsten Schmidt vom Bündnis Community for all. Es ist uns unverständlich, wie es immer wieder zu diesen skandalösen Vorfällen kommen kann, ohne dass sich etwas an den Umständen ändert. Bevor nicht mindestens die aktuell gültigen rechtlichen Rahmenbedingungen ausnahmslos eingehalten werden können, muss dieses defizitäre Konzept ausgesetzt werden. Die logische Konsequenz kann nur die sofortige Schließung der hessischen Abschiebehafteinrichtung
sein.

Für die Unterstützung von Geflüchteten in Kirchen- und Bürger*innenasyl.

Hervorgehoben

Als Community for all möchten wir Freunden helfen, die ihre ehrenamtliche Arbeit mit Spenden finanzieren. Schau dir den Link unten an und verbreite den Aufruf an deine Freunde und und in deiner Familie. Eine Spendenquittung ist möglich.

https://www.betterplace.org/de/projects/104604?utm_campaign=user_share&utm_medium=ppp_stats&utm_source=Link

Zusammenkommen, Diskutieren, Kennenlernen

Hervorgehoben

Zweites Zusammenkommen: Do 2. Dezember,  20:30 Uhr in der Oettinger Villa

Vor 40 Jahren am 2. November 1981 wurde das Hüttendorf der Bewegung „Keine Startbahn West“ im Mönchbruchwald nahe des Flugafen Frankfurt geräumt. Ein guter Anlass darüber  zu diskutieren, was wir aus dieser Bewegung lernen könnten.

Aktivisten von damals zeigen Originaldias aus der Zeit,  und  wir freuen uns auf eure Fragen, Redebeiträge und interessante Gespräche.

 

Zusammenkommen, Diskutieren, Kennenlernen

Hervorgehoben

Antirassistisches Zusammenkommen mit wechselden ThemenWir möchten interessierte Menschen einladen, mit uns zu verschiedenen antirassistischen Themen ins Gespräch zu kommen. Zum Einstieg zeigen wir dazu unsere Ausstellung „Break The Isolation“

Erstes Zusammenkomme: Do 4.November,  20:30 Uhr in der Oettinger Villa

Weitere Treffen sind geplant an jedem ersten Donnerstag im Monat

 

Darmstadt: Flüchtling springt aus dem Fenster

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Frankfurter Rundschau, 17.09.

Aus Angst vor Abschiebung springt ein 35-jähriger Pakistani aus dem ersten Stock. Darmstadts Bürgermeisterin Akdeniz spricht von unerträglichen Umständen und fordert von der Bundesregierung klare Aufenthaltsbedingungen.